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| Unsere Tiere - Unsere Baustellen |
 Feierliche Eröffnung am 13. Juni 2010 um 15.00 Uhr Schafe, Schweine und Gänse bekommen neue Nachbarn – auf dem Bauernhof entsteht ein Taubenhaus
An dieser Stelle errichten wir ein großzügiges Taubenhaus für weiße Indischen Pfautauben. Es handelt sich um eine der ältesten Taubenrassen der Welt. Diese wurde bereits im Jahre 1570 auf dem namensgebenden Subkontinent beschrieben und gelangte erst im vergangenen Jahrhundert nach Europa. Die ruhige Rasse gilt als eine der edelsten Taubenformen und wird gern zu Hochzeiten präsentiert. Ihren Namen Pfautaube verdankt sie der markanten Schwanzhaltung. In den Tiergärten ist sie kaum anzutreffen. |
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Das kleine Gebäude, welches sich in seiner Gestalt trefflich in das umgebende Bauernhofambiente einfügt, umfasst etwa 30 m³ Flugraum. Der Besucher hat die Möglichkeit, durch große, am Besucherweg gelegene Fenster, Einblick in das Leben der Tauben zu nehmen. Im Stiel einer alten Scheune, bestückt mit den Geräten eines Bauernhofes, können die Tauben bei der Brut und der Jungtieraufzucht beobachtet werden.
Zudem wird das Gebäude um eine großzügige Voliere, von gut 37 m³ Flugraum, zum angrenzenden Streichelgehege erweitert. Auch bieten wir den Tauben die Möglichkeit des Freifluges und der Nutzung des bereits errichteten Taubenschlages. Unser Ziel ist es, interessierten Besuchern die Fütterung aus der Hand zu ermöglichen, sowie das Verhalten der Tauben bei der Balz, Brut und Aufzucht zu beobachten. Ein Erlebnis für Jung und Alt!
Schon vorab möchten wir uns für die Finanzierung des Taubenhauses beim Fördervereins unseres Zoos, der NUE-Stiftung, Lotto-Toto, sowie zahlreichen Zoofreunden herzlich bedanken.
Text: Dr. Christian Matschei |
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 Unser neues Zuhause ist noch nicht ganz fertig- ab 20. Juni können Sie uns hier besuchen. Ein neues Stück Zoo-"Froschhaus im Wald"
Der 50 qm große Pavillon ist über eine filigrane Brücke zu erreichen. Durch seine aufgeständerte Bauweise, den Einsatz natürlicher Materialien sowie die Fassadenbegrünung fügt sich das Froschhaus harmonisch in den Waldhang ein. Bei diesem Bauprojekt handelt es sich um eine Recyclingarchitektur, da aufgearbeitete Gitterelemente und Stahlstützen des alten Tigergeheges verwendet werden. Die Holzständerkonstruktion mit Gitterfassadenelementen und raumhohen Lichtbändern sorgt für eine natürliche Atmosphäre. Der Bodenbelag besteht aus Holzbohlen und Gitterrosten und lässt teilweise einen Blick auf den Waldboden zu. Der zylindrische Innenraum mit seinem zentralen Rundterrarium lädt zum Verweilen ein. Hier können die Besucher sich den Amphibien widmen oder einfach mal die Seele baumeln lassen. Im Außenbereich wird es neben Verweilorten ein großes Naturbiotop und weitere Terrarien geben.
Das Froschhaus bekommte ein grünes Kleid! Die Fassadenelemente dienen als Ranghilfe für einheimischen Bewuchs (Efeu, blühende Waldrebe). Entsprechend der Jahreszeit verändert sich somit die äußere Hülle des Hauses. |
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Der Schweriner Zoo beteiligt sich mit dem Bau des Froschhauses an einer weltweiten Rettungsaktion. Nach 360 Millionen Jahren Überleben auf der Erde, droht den Amphibien heute ein Artensterben gigantischen Ausmaßes. Im Froschtempel werden 11 einheimische Froscharten zu sehen sein, welche stellvertretend für ihre Artgenossen auf den weltweiten Rückgang aufmerksam machen sollen. Die Besucher bekommen einen Einblick in das faszinierende Leben unterschiedlicher Froscharten. Gezeigt werden auch vom Aussterben bedrohte Arten wie die Knoblauchunke, die Rotbauchunke und der Europäische Laubfrosch. Die Tiere werden einzeln oder in Vergesellschaftungen in den Terrarien zu sehen sein. |
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