Wasserschweine hoch drei

Wir haben drei neue Mitbewohner: am 14. April gab es Nachwuchs bei den Wasserschweinen.

Fressen, Schlafen, Schwimmen und Sonnen – dafür haben die Eltern keine Zeit mehr. Der Nachwuchs stellt den Alltag der eher gemütlichen Wasserschweine ganz schön auf den Kopf. Der Nachwuchs (die Geschlechter sind bisher nicht bekannt) ist bei sonnigem Wetter, zusammen mit den Eltern, auf der Außenanlage der Flachlandtapire von der Besucherbrücke aus gut zu beobachten. Wasserschwein-Jungtiere sind Nestflüchter, d.h. sie sind bei der Geburt schon so weit entwickelt, dass sie (fast) alles können, was auch ein ausgewachsenes Capybara kann. Obwohl sie noch zwei Monate lang gesäugt werden, fressen die wie überdimensional große Meerschweinchen aussehenden Jungtiere neben frischen Ästen auch Gras. Mit ihren breiten Vorderzähnen weiden die Wasserschweine selbst kürzeste Grashalme ab. Der Name Capybara stammt übrigens aus der indigenen Sprache der Guarani und bedeutet „Herr des Grases“.  Den deutschen Namen Wasserschwein verdankt dieses Nagetier seiner gedrungenen und runden Statur, die an ein Schwein erinnert.

Capybaras lieben das Wasser und sind in ihrer Heimat Südamerika immer in der Nähe von Gewässern anzutreffen. Sie sind sehr gute Schwimmer und an das Leben am Wasser perfekt angepasst, so dass sie sogar zwischen ihren Zehen kurze Schwimmhäute haben oder bei Gefahr ins Wasser flüchten.