Vergrößerung der Vikunja-Herde

Aus Zwei wurden Vier: Unsere Vikunja-Herde in der tierischen Südamerika WG von Flachlandtapir, Großen Maras und Capybaras hat Verstärkung bekommen. Das Weibchen "Christine" erreichte den hiesigen Zoo aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde und hat die Eingewöhnung mit den beiden weiblichen Tieren "Venja" und "Roca" gemeistert.

Vikunjas leben in Familienverbänden, die von einem Hengst geführt werden. So gingen die Stuten zuerst argwöhnisch miteinander um, fanden aber recht schnell zu einander. Vikunjahengst "Cox" stieß ganz frisch zur Herde dazu. Vikunjas bewohnen in der Natur die Hochanden Ecuadors, Perus, Boliviens, Argentiniens und Chiles und sind an die Höhenlagen angepasst: Das Wollhaar der Tiere ist dicht und fein, ihr Herz ist, im Verhältnis zur Körpermasse sehr groß und sehr stark durchblutet und sie ernähren sich von den Gräsern und Riedgräsern, die in dieser Höhe vorkommen. Die Tiere gelten laut der IUCN als "nicht gefährdet".